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Musik Shop von Quadro Nuevo

CD Quadro Nuevo Antakya

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Diese CD nahm Quadro Nuevo in Antakya auf. Sie entstand als Musik zum Film „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes”. Antakya, im Altertum Antiochia, liegt im Südosten der Türkei an der syrischen Grenze. Petrus schlug hier die erste christliche Kirche in einen Felsen, unweit davon stehen die Habibi Neccar Moschee und der Baum des Moses. Ein magischer Ort, der für religiöse Toleranz und Frieden steht.

Beschreibung

  1. Flute From The Fillfs Around 0:21
  2. Dadaschi Nr. 1 0:38
  3. Bazar 0:26
  4. Antakya Nr. 1 0:29
  5. Psalter 0:25
  6. Cenaze Ve Dügün 0:39
  7. Inside The Orthodox Church 0:29
  8. The Children Of Antakya 0:31
  9. Oracle Of Daphne 0:36
  10. Lulu In The Fields 0:32
  11. Storm Over Zeki 0:17
  12. Down A Windy Road 0:32
  13. View Into The Past 0:40
  14. Murats Lied 0:41
  15. Dance Through The Tavern 0:39
  16. Bygone Time 0:46
  17. Antiochia 0:41
  18. Mezarlik 0:41
  19. Antakya Nr. 2 0:31
  20. Dadaschi Nr. 2 0:37

Musik zum Film Zwei halbe Leben sind kein Ganzes
Music from the documentary Two half lives

Einmal führte uns die Reise nach Antakya, eine Stadt im Südosten der Türkei nahe der syrischen Grenze. Im Altertum hieß dieser Ort Antiochia und war ein bedeutendes kultisches und kulturelles Zentrum. Apostel Paulus wirkte hier und Petrus schlug hier die erste christliche Kirche in einen Felsen über der Stadt. Hier stehen die Habibi Neccar Moschee und der Baum des Moses.

Dieser Ort blickt auf eine lange Tradition der friedlichen Koexistenz verschiedener Religionen und Volksgruppen zurück. Hier praktizieren Moslems und Aleviten, Juden und Christen sowie Türken, Araber, Kurden und Armenier gegenseitige Toleranz im Alltagsleben.

CD Quadro Nuevo Antakya
CD Quadro Nuevo Antakya
CD Quadro Nuevo Antakya
CD Quadro Nuevo Antakya

Wir waren hier, um Musik zu komponieren und aufzunehmen. Musik zu einem Film mit dem Titel „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes“, den der deutsch-türkische Regisseur Servet Ahmet Golbol drehte. Ein sehr persönlicher Film über diese Stadt, ihre Menschen, die Suche nach der Heimat und über den hier häufig auftretenden Taqammus. Der Taqammus bezeichnet im Arabischen eine spezielle Form der Wiedergeburt, bei dem sich die Wiedergeborenen an ihr unmittelbar vorangegangenes Leben erinnern und somit zwei Leben, zwei Identitäten miteinander vereinen müssen.

Die Tage in Antakya waren wunderbar. Die Musik, die dort entstand, ist auf wundersame Weise geprägt. Von den Gerüchen, den Stimmungen der Stadt in den Tageszeiten, den Begegnungen und von Ahmets ergreifendem Film. Manchmal sehnen wir uns zurück an solche Orte und solche Tage.

Mit CD-Text in Deutsch / English / Türkisch / Arabisch

Mulo Francel: Klarinetten, Saxophone
Robert Wolf: Gitarre, Oud, Bouzouki, Quanun, Cümbüs
D.D Lowka: Kontrabass, Percussion, Cello
Andreas Hinterseher: Akkordeon, Vibrandoneon

Zusätzlich von Quadro Nuevo hier gespielte Instrumente: Monochord, Xylophon, Psalter, Waterphone, Altblockflöte

Gastmusiker:
Murat Yüksek: Bağlama
Selim Aslanyürek: Flöte

Aufgenommen von Philipp Winter und Dieter Pimiskern im Frühjahr 2007 an verschiedenen Orten wie Antakya Catholic Kilisesi Church und Antakya Orthodox Church, Türkei.