Akkordeon

Hörbeispiel
Das Akkordeon von Andreas Hinterseher ist nicht, wie die Optik vermuten lässt, ein „antikes“ Instrument, sondern wurde im Jahr 2005 von Victoria Accordions (www.accordions.it) neu entwickelt.

Es vereint einige bemerkenswerte Besonderheiten bereits bestehender Modelle:
Das Gehäuse ist komplett aus Ahorn, was dem Instrument seinen wunderbar weichen, eleganten und trotzdem starken Ton beschert.
Die Tastatur ist etwas schmäler, dafür reicht sie bis zum hohen cis’’’’ und nach unten bis zum kleinen es und ist mit 10,6 Kg für ein Instrument diesen Umfangs fast ein Leichtgewicht.
Eine weitere Besonderheit ist die Rekonstruktion eines alten und fast schon verschwundenen Systems der linken Hand: Das Instrument besitzt einen Quintkonverter, man kann damit wie beim Bandoneon Akkorde in sehr weiter Lage greifen, was beim Standard Konverter- Instrument vollkommen unmöglich ist.

Das Instrument ist vierchörig, die Stimmung des Tremolos komplett flach, so dass auch der 8’ Chor ausser Cassotto und seine Kombinationen als Klangfarben verwendbar sind.

Das Akkordeon und das Vibrandoneon nimmt Andreas Hinterseher mit dem Rumberger Tonabnehmersystem ab (www.rumberger-soundproducts.de) und überträgt das Signal zur PA über Funk.

Im Bass ist ein kleines Mikrofon montiert, das Kabel dazu geht durch den Balg zum Abnehmer am Gehäuse, welcher mit fünf Kapseln bestückt ist, die den Ton gleichmäßig abnehmen.
Neben der Lautstärkeregelung besitzt der Tonabnehmer noch einen speziell auf das Akkordeon eingestellten Equalizer für links und rechts.

Für seine Begriffe ist der Rumberger Tonabnehmer perfekt: Absolut kopplungsfrei, sehr wenige Klappengeräusche, absolut natürlich in der Tonabnahme und unauffällig.

Stefan Rumberger stimmt im Übrigen auch die Instrumente von Andreas Hinterseher einmal im Jahr und behebt Schäden jeglicher Art.